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Für Sie im Landtag!


Masterplan Medizinstudium 2020

Osnabrück I Pressemitteilung der CDU-Kreisverbände Osnabrück-Land und -Stadt vom 15. August 2017

Der Wissenschaftsrat hat sich im Rahmen eines Expertenworkshops bereits im vergangenen Jahr dafür ausgesprochen, die CDU-Abgeordneten aus dem Osnabrücker Land legen jetzt nach – gemeint ist die Forderung nach einer Medizinischen Reformfakultät mit Standort in Osnabrück.

Grund hierfür ist insbesondere der Mangel an Nachwuchsmedizinern im ländlichen Raum und für die Allgemeinmedizin. Und genau hier setzt der Vorstoß der CDU-Politiker an. Die medizinische Ausbildung müsse praxisgerechter stattfinden, finden auch MdL Burkhard Jasper für die Stadt und MdL Christian Calderone für den Landkreis Osnabrück.

Man brauche eine bessere Vernetzung der Strukturanbieter und eine größere Regionalisierung. So müsse die Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 die medizinische Versorgung des Ländlichen Raumes mit einer regiospezifischen Ausbildung künftiger Mediziner einhergehen.

Durch eine modulare Ausbildungskonzeption ermögliche ein hoher klinischer Praxisbezug unter enger Einbeziehung der regionalen ambulanten und stationären Gesundheitsvorsorgeeinrichtungen eine größere Flexibilisierung bei den Studenten. Inhaltliche Schwerpunkte im Studienverlauf könnten so fortwährend besser angepasst werden. Hierfür böte das Osnabrücker Land mit seinen mehr als 4.000 Akut- und Reha-Betten ideale Voraussetzungen.

Wie Calderone und Jasper weiter betonten, würde überdies eine wirtschaftliche Sogwirkung entstehen, in deren Verlauf sich medizinische und medizinnahe Industrie entwickeln würde.

Bei vielen Gesprächen mit allen relevanten Einrichtungen sei eine große Bereitschaft zur Schaffung einer Modellregion „Netzwerk Gesundheitscampus Osnabrück“ festgestellt worden.

Die CDU im Osnabrücker Land wird die Forderung nach einer Einrichtung der Medizinischen Reformfakultät Osnabrück als ein Modul zur Stärkung des ländlichen Raumes weiter verfestigen.

Tagesmütter fordern in Nortrup bessere Arbeitsbedingungen

Nortrup I Bersenbrücker Kreisblatt vom 13. August 2018

Die Initiatorinnen aus Haus „Bullerbü“ in Nortrup, dem „Nimmerland“ in Ankum sowie dem „Kuckucksnest“ in Gehrde tragen den Antrag auf Erhöhung und Überarbeitung der Vergütung und Arbeitsbedingungen gemeinsam. Momentan bestehe unter den Tagesmüttern und insbesondere in den Großtagespflegen des Landkreises große Unzufriedenheit, erläuterte Katherina Bußmeyer bei einem Treffen in der Großtagespflege „Bullerbü“, an dem auch der zuständige Kreisrat Matthias Selle und der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone teilnahmen.

Ihre Forderungen übergaben die Vertreter dreier Großtagespflegen bei einem Besuch im Haus „Bullerbü“ in Nortrup an Kreisrat Matthias Selle.

Ihre Forderungen übergaben die Vertreter dreier Großtagespflegen bei einem Besuch im Haus „Bullerbü“ in Nortrup an Kreisrat Matthias Selle.

Die Vergütungen und die Zahl der Urlaubstage in den benachbarten Landkreisen seien um ein Vielfaches höher: „Wir Tagesmütter fühlen uns daher in unserer Arbeit nicht wertgeschätzt.“ Das Problem, „dass die Leute nicht wissen, wohin mit ihren Kindern“, sei längst im ländlichen Bereich angekommen. Neben Kindergärten müssten Tagesmütter stärker gefördert werden. Von der Gemeinde Nortrup, die ohne „Bullerbü“ nicht auskomme, werde man unterstützt, aber die Bezahlung sei zu knapp, und viele Ausfalltage der Kinder verringerten diese noch. „Wir wollen den Eltern Flexibilität bieten, aber dadurch bleibt weniger in der Kasse. Im künftigen Regierungsprogramm der CDU steht, dass Familien wohnortnah unterstützende Angebote erhalten sollen. Sie haben die 100 Seiten doch bestimmt schon komplett gelesen?“, wandte Bußmeyer sich an den Landtagsabgeordneten.

Er sei sehr beeindruckt von Räumen und der Einrichtung des Hauses „Bullerbü“, sagte Kreisrat Matthias Selle. Der Landkreis gebe pro Jahr 5,9 Millionen Euro für 3000 Tagespflegeverhältnisse aus. Wenn man mehr Geld vom Land bekomme, gebe man das natürlich gern weiter. Tagesmütterpflege sei nach dem Gesetz bis zum Alter von drei Jahren gleichwertig, danach solle die Betreuung in Kindergärten das stärkere Gewicht bekommen. „Tagesmütter und -väter genießen bei uns hohe Wertschätzung. Den Antrag nehmen wir ernst. Ich leite ihn dem zuständigen Ausschuss zu“, versprach er.

Weil die Kinderquote im Landkreis Osnabrück erfreulicherweise hoch sei, brauche man gute Einrichtungen, sagte Christian Calderone. Tagesmütter und -väter seien allerdings im Gegensatz zu Erziehern in institutionellen Einrichtungen selbstständig tätig, gab er zu bedenken. Es gehe nicht nur um die Bezahlung, sondern auch um Fragen der Qualifizierung und deren Förderung. „Das muss ein großes Paket werden“, schloss er das Problem der Ausfalltage durch Krankheit mit ein. Sein Dank ging an die Tagesmütter und auch an die Eigentümer des Hauses; Helle von Hammerstein erwiderte, die Selbstständigkeit bestehe nur auf dem Papier. Ohne Tagesmütter könnten die Kommunen ihre Gesetzespflicht gar nicht erfüllen. „Wenn man einerseits Betreuungsplätze fordert, andererseits aber zu wenig Zuschüsse gibt – das kann so nicht sein“, kritisierte sie. Man sehe, was im Hause „Bullerbü“ geleistet werde, ergänzte ihr Mann.

Erfreut über die Einladung ins Kreishaus, die Selle ebenfalls aussprach, zeigten sich die Initiatorinnen Heike Rechtien, Kerstin Otte und Katherina Bußmeyer, die sich bei allen Anwesenden bedankten.

Suchtklinik richtet Blick auf ganzen Menschen

Neuenkirchen-Vörden I Nordwest-Zeitung vom 10. August 2017

„Das Marienstift ist ein sehr wichtiger Partner in der Krankenhausstruktur der Region“, sagte Christian Calderone (CDU), Mitglied des Niedersächsischen Landtags. Es müsse Aufgabe aller politischen Ebenen sein, eine dezentrale Struktur von Suchtklinken zu erhalten und zu fördern.

Landtagsabgeordneter Christian Calderone (3. von links) besuchte mit CDU Parteikollegen Suchtfachklinik für Männer St. Marienstift in Neuenkirchen-Vördern.

Landtagsabgeordneter Christian Calderone (3. von links) besuchte mit CDU Parteikollegen Suchtfachklinik für Männer St. Marienstift in Neuenkirchen-Vördern.

Calderone hat sich bei einem Besuch in Neuenkirchen-Vörden gemeinsam mit Mitgliedern der CDU-Vorstände aus Vörden und Neuenkirchen sowie der CDU-Ratsfraktion Neuenkirchen-Vörden über die Suchtfachklinik für Männer St. Marienstift informiert.

Ralf Nebe, Psychologischer Psychotherapeut und Leitender Psychologe, erläuterte, dass diese sich ebenso wie ihre Schwesterklinik für Frauen in Visbek durch ein sehr hohes Qualitätsniveau weit über die Region hinaus großes Ansehen erworben habe.

Rund 1100 Patienten seien in Neuenkirchen in den vergangenen zwei Jahren behandelt worden. Sie kämen aus der Region und vielfach aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden deutschsprachigen Ausland.

Zu den Behandlungsangeboten der Suchtfachkliniken zählten neben der medizinischen Behandlung, störungsspezifische Gruppenpsychotherapie, Einzelgespräche, Indikationsgruppen, Angehörigen-, Arbeits-, Kreativ- und Gestaltungstherapien sowie Sporttherapie und Sozialberatung. Das Haus richte den Blick auf den ganzen Menschen und lege auf spirituelle Angebote Wert.

Die Einrichtung hat sich laut Nebe rasant weiterentwickelt. Erst im April sei hier die erste Traumaambulanz des Landkreises Vechta eröffnet worden, die sich an Opfer von Gewalt wende. Sie werde zunehmend nachgefragt.

Auch sei die eigenständige Gesellschaft Curom aus der Taufe gehoben worden, die zum Beispiel Tagungen, Seminare und Fortbildungen organisiert sowie die Verpflegung von Kindergärten, Schulen und Betrieben nach EU-Richtlinien übernimmt. Zudem wird ein umfassendes Gesundheitsmanagement für aktive Mitarbeiter in Betrieben angeboten.

Das St. Marienstift in Neuenkirchen-Vörden sei mit seinen 70 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber vor Ort. Dass die Mitarbeiter sich mit ihrer Einrichtung identifizieren, zeige die geringe Fluktuation.

Sommertour machte Station bei der “Hermes Schädlingsbekämpfungs-GmbH”

Quakenbrück I Pressemitteilung vom 08. August 2017

Die Sommertour durch den Wahlkreis führte den CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone auch in seinem Heimatort Quakenbrück an „unbekannte Orte“: „Zu Ihnen wollte ich schon lange mal, schön, dass es endlich geklappt hat“, freute er sich bei seinem Besuch bei der Hermes Schädlingsbekämpfung GmbH.

Besuch bei der „Hermes Schädlingsbekämpfung-GmbH“ in Quakenbrück: Im Rahmen der Sommertour des Landtagsabgeordneten Calderone (4. von rechts) begrüßte Inhaber Michael Hermes die Delegation.

Besuch bei der „Hermes Schädlingsbekämpfung-GmbH“ in Quakenbrück: Im Rahmen der Sommertour des Landtagsabgeordneten Calderone (4. von rechts) begrüßte Inhaber Michael Hermes die Delegation.

In Begleitung seiner CDU-Stadtverbandskollegen Hubert Greten, Hubert Schwertmann, Bürgermeister Matthias Brüggemann, Marion Haidukiewitz und Emma Weiß schaute er in dem Betrieb des mittelständischen Schädlingsbekämpfers vorbei. Und gleich zu Beginn bestätigte der Inhaber dem Besuch ein allseits bekanntes Vorurteil: „Man wird schon mal belächelt“, erläuterte Michael Hermes. „Aber Schädlingsbekämpfung wird unterschätzt, man denke nur an die Zulassung von Wirkstoffen oder das Problem der Reprotoxizität“, gab er zu Bedenken.

Sein Vater habe den Betrieb vor über 60 Jahren gegründet als Firma für Nagetierbekämpfung und Pflanzenschutz für Obstplantagen. Nach seinem Tod sei es 1989 zur Umfirmierung in „Hermes Schädlingsbekämpfungs-GmbH“ gekommen und mit seinem Sohn sei jetzt bereits die dritte Generation am Start, ging Hermes auf die Firmengeschichte ein. Calderone interessierte sich insbesondere für die Aufgaben des Unternehmens und erfuhr von dessen Vielseitigkeit: In erster Linie gehe es um Gesundheits- und Vorratsschutz für Mensch und Tier, aber auch um Lebensmittel, Materialien und insbesondere viel Monitoring. „Denn Schädlingsbefall kann sich kein Lebensmittelbetrieb leisten“, weiß Hermes – und so sind seine Kunden überwiegend in der lebensmittelverarbeitenden Industrie beheimatet.

Natürlich kommt auch die Schädlingsbekämpfung nicht ohne gesetzliche Grundlagen aus, die Biozidverordnung vom 1. September 2013 legt gewisse Mindestanforderungen fest, dazu kommen externe Standards, wie Anforderungen von Verbrauchermärkten und der eigene Anspruch an kontinuierliche Qualitätsverbesserung.

14 Beschäftigte arbeiten derzeit bei der Firma, doch „wir suchen händeringend“. Sowohl ausgelerntes Personal als auch Auszubildende wünscht sich die “Hermes Schädlingsbekämpfung-GmbH” zur Verstärkung. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 100 Kilometer rund um Quakenbrück, es geht aber auch zu Großkunden in das Ruhrgebiet oder beispielsweise nach Thüringen.

 

Arbeitskreis der CDU-Landtagsfraktion informiert sich vor Ort

Rieste I Pressemitteilung vom 08. August 2017

Regionale und überregionale Themen standen im Mittelpunkt eines Besuches der Wirtschafts- und Verkehrspolitiker der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion in der Gemeinde Rieste. Auf Einladung des örtlichen Landtagsabgeordnete Christian Calderone befassten sich der Wirtschaftspolitischen Sprecher Karl-Heinz Bley aus Garrel, der Verkehrspolitische Sprecher Karsten Heineking aus Nienburg und Anette Meyer zu Strohen aus Osnabrückzusammen mit Riestes Bürgermeister Sebastian Hüdepohl und   Ortsbrandmeister Sven Kramer mit der Anbindung des Niedersachsenparks durch eine neue Ausfahrt an die A1 und mit den daraus resultierenden neuen Herausforderungen der Freiwilligen Feuerwehr Rieste, der ein Teilabschnitt der Bundesautobahn (BAB) zugewiesen werden könnte.

Vor-Ort-Termin am Ort der neuen Aus- und Auffahrt südlich von Rieste und Vörden auf die BAB 1: Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion mit Vertretern aus der Gemeinde Rieste.

Vor-Ort-Termin am Ort der neuen Aus- und Auffahrt südlich von Rieste und Vörden
auf die BAB 1: Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion mit Vertretern aus der Gemeinde
Rieste.

Calderone erklärte, dass die neue Ausfahrt bestenfalls im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A1 im anliegenden Teilstück erfolgen solle. „Durch die neue Ausfahrt wird nicht nur der Niedersachsenpark noch besser an die A1 angebunden werden, regional ist zumindest ebenso wichtig, dass dadurch die stark frequentierte Ortsdurchfahrt Vörden von Autobahn-Umleitungsverkehren entlastet wird“, so Calderone. Dies ist für  mich ein ganz entscheidender Effekt und Grund für eine positive Begleiteng des Bauvorhabens.

Die Freiwillige Feuerwehr sehe sich vor der Herausforderung, im Einsatzfall auf der BAB mit größeren Wassermengen und stärkerem technischen Gerät ausrücken zu müssen. „Wir sind uns hier aber der Unterstützung durch die Samtgemeinde sicher“, bewertete Ortsbrandmeister Kramer die politische Unterstützung aus der Region positiv.

„Auch dieses Beispiel zeigt wieder, dass die Forderung nach einem Baustellenmanagement richtig ist“, betonte Bley. Eine Abstimmung von Bauvorhaben zwischen Kommunen, Land und Bund sei bei entsprechenden Projekten dieser Größenordnung unabdingbar, weil vielseitige Belange angesprochen würden. Hier sei beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr als kommunale Einrichtung betroffen. Die Einsatzzahlen hätten sich bei der heute 45-köpfigen Truppe von 1993 mit 15 Einsätzen auf jetzt bis zu 60 vervierfacht, erläuterte Kramer. Bislang läge die Autobahn nicht im Einsatzbereich, Kramer rechne dadurch mit etwa zehn zusätzlichen Einsätzen im Jahr. Es gäbe zukünftig dadurch Bedarf, mehr Wasser mitzuführen, außerdem beschäftigten die Ortsfeuerwehr die neuen Schwerpunkte in der Ausbildung.

Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Ortsfeuerwehren bewertete er als sehr gut und dies bestätigten auch Hüdepohl und Calderone. „Die Kameraden im gesamten Wahlkreis leisten sehr starke und engagierte Arbeit“, so Calderone, der für eine Amtsperiode Feuerwehrausschussvorsitzender in der Samtgemeinde Artland war.

Moratorium für Höchstspannungsleitung wünschenswert

Neuenkirchen I Pressemitteilung vom 06. August 2017

Dr. Vitus Buntenkötter ist seit November 2016 neuer Bürgermeister in der Gemeinde Neuenkirchen. Grund für den Landtagsabgeordneten Christian Calderone, dem neuen Ratsvorsitzenden einen Besuch abzustatten, um sich über aktuelle Entwicklungen und Pläne in der Gemeinde Neuenkirchen auszutauschen.

„Heißes Thema“ ist in Neuenkirchen derzeit unter anderem die in Planung befindliche Höchstspannungsleitung von Conneforde über Cloppenburg nach Merzen mit einer Umspann- und Schaltanlage am Ende dieser Trasse. Diese Vorhaben sind nicht unumstritten. Calderone und Buntenkötter waren sich einig, dass hier die Forderung nach einem Moratorium auch politisch unterstützt werden müsse, um die Integration neuer Technologien in das Projekt zu prüfen. Außerdem bekräftigen beide Politiker die Forderung, dass die Standortfindung für die Umspann- und Schaltanlage in das Planungsverfahren für das Gesamtprojekt eingebunden werden müsse. Diese Forderung sei in einem durch Calderone vermittelten Termin auch gegenüber dem zuständigen Landesminister Christian Meyer im Beisein der Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nikolay unterstrichen worden.

Positives konnte Buntenkötter zu dem neuen Baugebiet in Neuenkirchen vermelden: Von den 56 ausgewiesen Bauplätzen sind nach drei Monaten nur noch 14 Grundstücke frei.

Wie in vielen anderen großflächigen Ortschaften zum Teil mit Streusiedlungen ist auch für die Gemeinde Neuenkirchen der Breitbandausbau gerade im Außenbereich eine Herausforderung. „Hier besteht Handlungsdruck“, gab Buntenkötter Calderone mit auf den Weg. Das sieht auch der örtliche Landtagsabgeordnete so: „Wir müssen den Ausbau gerade in den ländlichen Bereichen forcieren, dieser bleibt sonst im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke“, so Calderone. Aus diesem Grund müsse das Land eigene Mittel für den Breitbandausbau zur Verfügung stellen, um die Kommunen bei dieser nicht originär kommunalen Aufgabe zu unterstützen. Aktuell stelle das Land „keinen Cent“ für den niedersächsischen Breitbandausbau bereit, sondern leite lediglich Bundesgelder weiter.

Im Land hat die Opposition jetzt die Mehrheit

Hannover I Oldenburgische Volkszeitung vom 05. August 2017

Die Christdemokraten aus dem Oldenburger Münsterland drängen auf einen vorgezogenen Urnengang – und zwar zügig. Doch ein Termin zeichnet sich aktuell noch nicht ab.

Paukenschlag, Bombe, Erdbeben, Krise – diese Begriffe fielen gestern häufig im politischen Hannover. Aus den Reihen von CDU und FDP waren sie zu hören – als Beschreibung des Zustandes der Landesregierung und als Worte über die Konsequenz des überraschenden Wechsels der Abgeordneten Elke Testen von der Grünenfraktion zu den Christdemokraten im Parlament. Mit diesem Schritt der 54-jährigen aus Rotenburg verlor das rot-grüne Bündnis von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Mehrheit im Landtag, die seit 2013 denkbar knapp war, nämlich von einer Stimme abhing.

Zuvor hatten SPD und Grüne zusammen 69 Stimmen im Parlament, die CDU und die FDP 68. Jetzt hat sich das Verhältnis gedreht. Die schwarz-gelbe Opposition hat eine Stimme mehr als die Regierungsfraktionen.

Die Folge: Kein Gesetzesvorhaben ist ohne die Opposition  mehr möglich. Der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (Garrel) erklärt dazu: “Die Ausschüsse im Landtag, in denen die Gesetzesbeschküsse vorbereitet werden, müssen umbesetzt werden, weil sie sich nach den Mehrheitsverhältnissen im Landtag richten.” Für Bley steht fest, dass nur ein Rücktritt Weil den Weg zu schnellen Neuwahlen ebnen kann. “Eine Duldung werden wir nicht mitmachen”, sagte Bley mit Blick auf die theoretische Möglichkeit einer Minderheitenregierung bis zum regulären Wahltermin am 14. Januar 2018.

Neuwahlen, und zwar zügig – darauf drängen die Christdemokraten mit aller Macht.- “Die Regierung muss zurücktreten”, fordert der CDU-Abgeordnete Clemens große Macke (Addrup). Schnellstmöglich sollte es zu Neuwahlen kommen, sagte er. Er sei “immer dafür, wenn Entscheidungen vom Volk ausgehen”, erklärte große Macke und sprach sich damit gegen die Lösung eines Misstrauensvotums im Landtag mit anschließender Wahl eines Regierungsoberhauptes durch die Abgeordneten aus. Zugleich sagte große Macke, er sei derselben Meinung wie der CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidat Bernd Althausmann, dass es nun ein besonnenes Vorgehen geben müsse – zum Wohle des Landes.

Auch der CDU-Abgeordnete Christian Calderone (Quakenbrück) erklärte, der Übertritt Testens sei “kein Grund zur Euphorie”, sondern zur Nüchternheit”. Wichtig sei, dass alles im Sinne des Landeswohls ordnungsgemäß laufe. “Neuwahlen sind jetzt der ehrlichste Weg”, lautete Calderone Fazit.

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“Freundeskreis Körperbehinderter” zu Besuch im Landtag

Quakenbrück/Hannover I Pressemitteilung von 02. August 2017

Seit dem Jahr 2014 ist der Landtagsabgeordnete Christian Calderone Schirmherr der alljährlichen „Stadtmeisterschaften im Hallenbosseln“ des Quakenbrücker Vereines „Freundeskreis Körperbehinderter“ unter Vorsitz von Klaus-Dieter Temme. Und als Schirmherr hatte Calderone die Vereinsmitglieder zu einem Besuch in den Landtag eingeladen.

Der "Freundeskreis Körperbehinderter" zu Besuch iim Niedersächsischen Landtag mit den Abgeordneten Filiz Polar (Bündnis90/Die Grünen) und Christian Calderone (CDU).

Der “Freundeskreis Körperbehinderter” zu Besuch iim Niedersächsischen Landtag mit den Abgeordneten Filiz Polar (Bündnis90/Die Grünen) und Christian Calderone (CDU).

Er begrüßte die Gruppe aus seiner Heimatstadt und nach der Führung zum anschließenden Abgeordnetengespräch auch seine Kollegin der Grünen-Fraktion, Filiz Polat aus Bramsche. Gemeinsam wurde über die Abläufe im Parlament, die Sanierung des Leineschlosses und den Umzug des Landtages gesprochen. Nach wie vor tagen die Abgeordneten aktuell im Interimsplenarsaal an der Marktkirche in der Landeshauptstadt. Die Umbauarbeiten im Leineschloss sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Auch die gute wirtschaftliche Situation in Westniedersachsen war Thema des Geprächs. Ebenso, wie die im Gegensatz dazu stehende oftmals prekären Situation der Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeiter in der Fleischindustrie.

Im Rahmen der jährlichen Stadtmeisterschaften im Hallenbosseln, treffen Behindertenmannschaften aus Westniedersachsen und Mannschaften aus der Stadt Quakenbrück zusammen treffen. „Dabei wird seit weit über 20 Jahren Inklusion und Teilhabe gelebt, bevor diese Begriffe überhaupt modern und politisiert wurden“, so Calderone. Für diese Arbeit gelte dem Freundeskreis ein großer Dank.

Kreispolitiker besuchen Gymnasium Bad Essen

Bad Essen I Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion vom 01. August 2017

Kreistagsmitglieder aus der CDU/FDP/CDW-Gruppe im Kreistag des Landkreises Osnabrück haben sich Ende Juli die Zeit genommen, das Gymnasium zu besuchen und mit der Schulleiterin Sylvia Schlie sowie Koordinator Helmut Baumann zu sprechen. Inhalt des Gesprächs waren die durch den Wechsel von der achtjährigen (G8) auf die neunjährige (G9) Schulzeit erforderlichen Baumaßnahmen an der Schule.

Zu Besuch im Gymnasium Bad Essen.

Zu Besuch im Gymnasium Bad Essen.

Für die Kreispolitiker und ihren Vorsitzenden Martin Bäumer ist klar: “Der Wechsel sorgt dafür, dass zukünftig auch in Bad Essen ein ganzer Jahrgang zusätzlich beschult wird. Dafür fehlen bislang die entsprechenden Räume. Wir werden uns dafür stark machen, dass im Kreishaushalt Geld für die erforderlichen Baumaßnahmen bereitgestellt wird.” 

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Der Grafelder Dorfladen feiert offiziell Eröffnung

Grafeld I Bersenbrücker Kreisblatt vom 30. Juli 2017

Für die Grafelder gab es am Wochenende viele lobende Worte. Sie galten dem neuen Dorfladen und waren verdient. Nun wird der Dorfladen-Alltag einkehren. Ob das Projekt Bestand hat, entscheiden die Grafelder selbst.

Mit geladenen Gästen feiert die Dorfladen-Genossenschaft die offizielle Eröffnung.

Mit geladenen Gästen feiert die Dorfladen-Genossenschaft die offizielle Eröffnung.

Auf Holzbänken sitzend oder an der Bierbude stehend, haben sich die Grafelder vor dem Eingang ihres neuen Supermarkts versammelt. Heute ist die offizielle Eröffnung, aber tatsächlich schließen musste das Geschäft nicht. Dafür haben die Grafelder mit viel Engagement, Tatkraft und auch Umsicht gesorgt.

Wie berichtet, verbreitete sich Ende 2016 die Nachricht wie ein Lauffeuer im Dorf,dass das Ehepaar Triphaus den Edeka-Markt in der Mitte des Dorfes nicht weiterführen wird. Ende April sei Schluss, hieß es damals. Um die Nahversorgung nicht zu gefährden, gründeten die Grafelder eine Genossenschaft, die seither von einer überwältigen Zahl von Dorfbewohnern unterstützt wird. Innerhalb kürzester Zeit ist es der Gemeinschaft gelungen, mit einer Summe von inzwischen 130000 Euro und viel ehrenamtlichem Arbeitseinsatz die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Getränken im Ort sicherzustellen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nicht nur schmückt ein nagelneues Schild die Front des Supermarktes, zudem – und das betont Klemens Mehmann vom Dorfladen-Vorstand in seiner Rede – bleibt der Laden ein Vollsortimenter. „Die Leute sollen hier nicht nur das kaufen, was im Haushalt noch fehlt, sondern den gesamten Einkauf hier erledigen“, erklärt er.

Zum „mutigen Schritt“ gratuliert der Bundestagsabgeordnete André Berghegger den Grafeldern in seinem Grußwort. Wer wenn nicht die Grafelder könne dieses Projekt in die Zukunft überführen, so der Bundestagsabgeordnete. Er erinnert sich dabei an seine erste Moorwanderung in Grafeld mit anschließendem Buchweizenpfannkuchen und Schnaps. „Da hatte ich sie alle ins Herz geschlossen“, sagt er.

Der Landtagsabgeordneter Christian Calderone wiederum freut sich in seinen Grußworten auch über die Arbeitsplätze, die im Dorf erhalten bleiben. Das sieht der Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft, Franz Morhaus, genauso, und überreicht zum Dank für ihre Treue den vielen Verkäuferinnen die weiterhin im Dorfladen arbeiten, einen Blumenstrauß. „Ich sehe uns als Team, in dem jeder seine Aufgabe hat“, betont Franz Morhaus.

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