Christian Calderone

Für Sie im Landtag!


Mit dem Dienstfahrrad auf Streife durch Fürstenau – CDU-Landtagsabgeordneter Calderone informiert sich bei Polizeistation

Fürstenau I Pressemitteilung vom 20. Februar 2020

Zukünftig ist die Polizei in Fürstenau auch mit dem Dienstfahrrad unterwegs – für den Leiter der örtlichen Polizeistation Martin Portala ein Beitrag für mehr Präsenz in der Öffentlichkeit. Und dieser Beitrag kam bei der Besuchergruppe rund um den Landtagsabgeordneten Christian Calderone (CDU) gut an.

Besuch in der Wache: Zusammen mit Vertretern der CDU-Fürstenau besuchte Landtagsabgeordneter Christian Calderone die Polizeistation Fürstenau mit Leiter Martin Portala.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Nestroy, Bippens stellvertretendem Bürgermeister Dirk Imke, dem CDU-Vorsitzenden Friedhelm Spree und  dem Kreistagsabgeordneten Frederik Gohmann war dieser bei Portala zu Gast, um sich über die polizeiliche Situation in Fürstenau und Umgebung zu informieren.

Portala erläuterte, dass die offiziellen Dienstzeiten mit Früh- und Spätschichten mit dem vorhandenen Personaltableau abgedeckt werden könnten. „Natürlich wäre eine Person mehr wünschenswert.“ So könnte Polizei in der Fläche präsenter sein und auch Krankheits- und Urlaubszeiten besser abfangen. Die räumliche Situation der Dienststelle empfänden die Kollegen als sehr gut, ein Wunsch wäre jedoch, Arbeitsabläufe durch modernere IT zu beschleunigen. Und auch mit zwei Funkstreifenwagen ist die Polizei in Fürstenau nach den Worten Portalas angemessen ausgestattet.

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Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnverkehrs gefordert – CDU-Landtagsabgeordnete aus Stadt und Landkreis Osnabrück sind sich einig

Osnabrück I Pressemitteilung vom 19.02.2020

Mehrere Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnverkehrs fordern die CDU-Landtagsabgeordneten aus Stadt und Landkreis Osnabrück: Martin Bäumer, Christian Calderone, Gerda Hövel, Burkhard Jasper, Clemens Lammerskitten und Anette Meyer zu Strohen unterstützen damit auch die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim.

Zur Verkürzung der Fahrzeit der Strecke zwischen Bad Bentheim und Löhne wird die Ertüchtigung der Bahnstrecke auf 160 km/h gefordert. Weiterhin soll auf der Strecke Amsterdam – Hannover – Berlin ein Stundentakt eingeführt werden, mit Halten in Bad Bentheim, Rheine, Osnabrück und Bünde. Auch der Einsatz besser ausgestatteter Wagen auf dieser Strecke ist Teil des Gesamtpaketes.

„Vermeidung eines Umstiegs in Löhne zur Weiterfahrt nach Hannover beziehungsweise Osnabrück und Rheine bei Einführung eines zusätzlichen Regionalzuges zwischen Rheine und Löhne“ lautet ein weiterer Wunsch der CDU-Landtagsabgeordneten. Zur besseren Vernetzung der Kreise wird außerdem die Einführung einer Direktverbindung ohne Umstieg zwischen dem Emsland (Lingen) und der Stadt Osnabrück gefordert. Aufgrund der aktuell bereits ausgelasteten Infrastrukturkapazität soll ein Aus- und Umbau der Strecke zwischen Osnabrück Hauptbahnhof und Eversburg stattfinden. Die Reaktivierung der Strecke Osnabrück – Mettingen – Recke beendet  schließlich die Aufzählung des bahnpolitischen Leitfadens der sechs Landtagsabgeordneten.

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„Nordisches Modell“ für Prostitution – „Der Umgang wird roher“

Pressemitteilung im Kirchenboten vom 13. Februar 2020, Autorin Astrid Fleute

Eine Gesellschaft verändert sich, wenn es normal ist, dass Männer Frauen kaufen können. Vereine und Politiker setzen sich daher für ein Sexkaufverbot in Deutschland ein – unter ihnen Christian Calderone aus Quakenbrück

Viele Anwohner und Autofahrer ärgern sich über liegengebliebene Kondome und Papiertaschentücher. Andere fürchten Unruhe und Verkehrsunfälle durch Gaffer. Wieder andere haben Mitleid, wollen helfen. Der Straßenstrich an Bundesstraßen im Osnabrücker Land bewegt die Menschen. „Das ist das Unwürdigste, was man sich vorstellen kann. Es gibt dort keine soziale Kontrolle, keine sanitären Anlagen, die Frauen stehen dort bei Wind und Wetter. Es ist schlimm, was da passiert“, regt sich auch Christian Calderone, CDU-Landtagsabgeordneter aus Quakenbrück, auf. An der B 68, die durch seinen Wahlkreis führt, stehen die betroffenen Frauen am Straßenrand. 

Der Poltiker möchte ihnen und den Menschen in seinem Wahlkreis helfen, diese „widerlichen Szenen“ zum Wohle aller auflösen. Kein einfaches Vorhaben, wie er schnell merken musste. Denn die Polizei und der Landkreis, so erfuhr er zunächst, können wenig gegen den Straßenstrich ausrichten. Prostitution ist in Deutschland seit 2002 legal, gilt als sogenannte „Sexarbeit“ und wird weitgehend akzeptiert. Die Frauen hätten Papiere, es könne ihnen nicht nachgewiesen werden, dass sie unter Zwang arbeiteten, erklärten ihm die Beamten.

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Calderone: „Clanstrukturen nicht dulden!“ Sonderstaatsanwälte kommen nach Osnabrück

Osnabrück I Pressemitteilung vom 17. Februar 2020

Als ein positives Zeichen zur Durchsetzung des Rechtsstaates und der staatlichen Interessen wertet der Landtagsabgeordnete Christian Calderone die Einrichtung einer Schwerpunktstaatsanwaltschaft Clankriminalität in Osnabrück. Der Staat könne nicht dulden, dass seine Rechtsordnung unterwandert und seine Repräsentanten durch Clanstrukturen bedroht werden, betonte Calderone.

Wie der Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Bersenbrück und Rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion hervorhob, habe die CDU in der Regierungskoalition dafür geworben, über die so genannte politische Liste landesweit neun zusätzliche Staatsanwälte für die Bekämpfung der Clankriminalität in Niedersachsen zu schaffen.

Und er persönlich habe sich gegenüber dem Justizministerium für die Einrichtung einer Schwerpunktstaatsanwaltschaft Clan in Osnabrück eingesetzt! „Clankriminalität existiert auch im ländlichen Raum, im Osnabrücker Land beispielsweise in Ostercappeln und Melle“, sagte Calderone. Und auch im ländlichen Raum kann der Rechtsstaat diese Strukturen nicht dulden! Calderone verwies auf die Situation in Nordrhein-Westfalen, wo die Landesbehörden viel zu lange untätig gegenüber Clanstrukturen gewesen sind. Erst in der aktuellen CDU/FDP-geführten Landesregierung werden Clans wirksamer bekämpft.

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Pfarreiengemeinschaft mit Friedensstehlen im Landtag – Landtagspräsidentin Andretta eröffnete Ausstellung

Hannover/Quakenbrück I Pressemitteilung vom 10. Februar 2020

Eine Friedensbotschaft aus dem Artland überbrachten nun Vertreter der Katholischen Pfarreiengemeinschaft im Artland dem Niedersächsischen Landtag. Auf Initiative der CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (Garrel) und Christian Calderone (Quakenbrück) konnten die so genannten Friedensskulpturen in der Portikushalle des Landtages ausgestellt werden.

Eröffnung der Ausstellung mit Vertretern der Katholischen Pfarreiengemeinschaft im Artland, Landtagspräsidentin Andretta (3. von rechts), den Landtags- abgeordneten Blei (4. von rechts) und Calderone (2. von links), Bürgermeister Brüggemann (2. von rechts) und Dr. Eggemann (4. von links). Foto: Landtag Niedersachsen

Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta (SPD) eröffnete die Ausstellung indem sie betonte, Papst Franziskus anlässlich der Feier des 52. Friedenstages am 1. Januar 2019 zitierte: „Gute Politik steht im Dienste des Friedens; sie achtet und fördert die grundlegenden Menschenrechte, die ebenso gegenseitige Pflichten sind, damit ein Band des Vertrauens und der Dankbarkeit zwischen gegenwärtigen und kommenden Generationen geknüpft werden kann.“

Die Friedensskulpturen bestehen aus unterschiedlich gestalteten Säulen, auf denen in verschiedenen Sprachen das Wort „Frieden“ eingraviert ist. Nach den Worten der ehemals im Artland tätigen pastoralen Mitarbeiterin Dr. Ina Eggemann sei ein wichtiger Gedanke, den der Ausschuss Mission-Entwicklung-Frieden des Pfarrgemeinderates für das Projekt mitgenommen haben: „Friede beginnt im Kopf, Friede braucht Ideen, Friede braucht Lernerfahrungen.“

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Verkehrsministerium fördert ÖPNV in Fürstenau und Ankum

Fürstenau I Pressemitteilung vom 05. Februar 2020

Zwei Projekte aus dem ÖPNV-Förderprogramm 2020 werden im nördlichen Landkreis Osnabrück gefördert. Dies teilte der Landtagsabgeordnete Christian Calderone (CDU) mit und freute sich gleichzeitig für die positiven Effekte für die Region.

Im Einzelnen wird in der Samtgemeinde Fürstenau die Verlegung und der Neubau der Bushaltestelle am der Gesamtschule gefördert. Hier betragen die voraussichtlichen Gesamtkosten 1.135.000 Euro, bei einer Förderquote von 75 % belaufen sich die voraussichtlich zuwendungsfähigen Ausgaben auf 878.900 Euro.

Außerdem erhält die Ankum-Bersenbrücker-Eisenbahn mit Sitz in Ankum für die Beschaffung eines Omnibusses aus dem Busförderprogramm 40 Prozent der voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von 120.000 Euro.

„Damit kommen die Gelder direkt Schülerinnen und Schüler und dem örtlichen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu Gute.“ Calderone bezeichnete es als Herausforderung für den ländlichen Raum, Mobilität in Zukunft so zu denken, dass der Individualverkehr eine Zukunft habe, es aber gleichzeitig attraktive Angebote des ÖPNV geben wird. 

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denkt@g 2020 – Jugendwettbewerb gegen Antisemitismus Konrad-Adenauer-Stiftung lädt zur Teilnahme ein

Quakenbrück I Pressemitteilung vom 04. Februar 2020

Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone weist auf die Neuauflage des denkt@g-Ideenwettbewerbs für junge Erwachsene zwischen 16 und 22 Jahren hin. Bis zum 31. Oktober können auch aus dem Wahlkreis Bersenbrück Beiträge in Form von kreativen und mediengerechten Webseiten eingereicht werden.

Auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog wurde 1996 der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt seit 2000 den Holocaust-Gedenktag alle zwei Jahre zum Anlass, einen Internetwettbewerb für junge Erwachsene zwischen 16 und 22 Jahren zu starten.

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Wurstebrot mit Bad Laer CDU

Bad Laer I Neue Osnabrücker Zeitung vom 03. Februar 2020 

(Text und Bild: Alexander Heim)

Ob aus Blutwurst oder in der Variante mit Leber – das Wurstebrotessen ist der Bad Laerer CDU zur lieb gewonnenen Tradition geworden. Zumal der Termin immer auch Gelegenheit zum Austausch bietet – nicht nur mit den eignen Landtags- und Bundestagsabgeordneten.

Einigkeit macht stark: Das Leitmotto im Vereinsheim des Bürgerschützenvereins Müschen konnten auch Bundestagsabgeordneter André Berghegger (von rechts), Stadtverbands-Vorsitzender Johannes Eichholz, Fraktionsvorsitzender Frank Hiltermann, Martin Bäumer (MdL), stellvertretender Landrat Mirco Bredenförder, JU-Vorsitzender Alexander Hemsath, Holger Knemeyer, Kreis-Vorsitzender Christian Calderone sowie Carena Wellmeyer beim Wurstebrotessen der CDU Bad Laer unterstreichen.

Einigkeit macht stark: Das Leitmotto im Vereinsheim des Bürgerschützenvereins Müschen konnten auch Bundestagsabgeordneter André Berghegger (von rechts), Stadtverbands-Vorsitzender Johannes Eichholz, Fraktionsvorsitzender Frank Hiltermann, Martin Bäumer (MdL), stellvertretender Landrat Mirco Bredenförder, JU-Vorsitzender Alexander Hemsath, Holger Knemeyer, Kreis-Vorsitzender Christian Calderone sowie Carena Wellmeyer beim Wurstebrotessen der CDU Bad Laer unterstreichen.

Denn vor der Tür hatten mehrere Landwirte ihre Traktoren abgestellt. Dass den Bauern die Themen unter den Nägeln brennen – das solltem auch die Gäste in Müschen sehen. Darunter der Bundestagsabgeordnete André Berghegger, der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer und der CDU-Kreis-Vorsitzende Christian Calderone. 

„Wir haben politisch schwierige Jahre hinter uns“, richtete der Ortsverbands-Vorsitzender Johannes Eichholz den Blick auf Bad Laer. Nun gehe es wieder voran:  Neue Baugebiete seien ausgewiesen worden. Und auch das Thema Kläranlage habe Fahrt aufgenommen. Auch auf das Jahr der Kommunalwahl 2021 schwor Eichholz die rund 100 Mitglieder ein. „Wir stehen für den Blick in die Zukunft und ein Gestalten.“ Und: „Wir müssen uns Gedanken machen, falls die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudeln.“

„Was uns gefehlt hat war Einigkeit“, griff Christian Calderone den Sinnspruch der Schützen mit Blick auf die verlorene Landrats-Wahl auf. Den Protest der Bauern unterstützte er. „Ohne die Landwirtschaft bricht vieles an Strukturen weg.“ Wie bereits Johannes Eichholz vor ihm, freute er sich über die anwesenden Mitgliedern aus den Reihen der Jungen Union. 

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CDU: Denkmalschutzplakette 2020 für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes verleihen

Quakenbrück I Pressemitteilung der CDU vom 03. Februar 2020

Die CDU möchte die „Denkmalschutzplakette 2020“ der Stadt Quakenbrück für die Sanierung des Quakenbrücker Bahnhofsgebäudes verleihen. Einen entsprechenden Antrag stellten die Christdemokraten nun an den Ausschuss für Soziales, Jugend & Kultur des Quakenbrücker Stadtrates.

Durch das Engagement des Investors wurde der Quakenbrücker Bahnhof als wichtiges architektonisches Dokument der Stadtgeschichte erhalten, betonte der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Christian Calderone

Es war im Jahr 1911 als das noch aktuell bestehende Bahnhofsgebäude an der Strecke Oldenburg – Osnabrück als „neuer Staatsbahnhof zu Quakenbrück“ eröffnet wurde. Zur Unterscheidung von dem gegenüber liegenden Bahnhof der Kleinbahn Lingen – Quakenbrück wurde er auch „Hauptbahnhof Quakenbrück“ genannt. Das Bahnhofsgebäude bildete ursprünglich mit zwischenzeitlich leider niedergelegten drei Stellwerken, einem Lockschuppen und einem Wasserturm ein zusammenhängendes städtisches Ensemble, von dem nur noch das Bahnhofsgebäude erhalten ist. Auch dieses war jedoch in den Jahrzehnten vor der Sanierung einem schleichenden Verfall ausgesetzt, welcher erst durch das Engagement des Investors gestoppt werden konnte.

Calderone betonte die außergewöhnliche Entwicklung bei der eisenbahntechnischen Anbindung Quakenbrücks. Denn erste Überlegungen dafür gab es, untermauert durch die Gründung des örtlichen „Eisenbahn-Komitees“ im Jahr 1850, bereits wenige Jahre nach der Inbetriebnahme der ersten deutschen Eisenbahnlinie Nürnberg – Fürth im Jahre 1835. Schließlich baute und betrieb die „Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn“ die Strecke ab 1875.

„Aus Sicht der CDU verdient der Erhalt dieses historischen Gebäudes eine besondere Anerkennung durch den Rat der Stadt Quakenbrück“, so Calderone. Dies könne durch die Verleihung der Denkmalschutzplakette 2020 zum Ausdruck gebracht werden. Zum Haushalt 2017 hatte der Rat der Stadt Quakenbrück auf Antrag der CDU-Stadtratsfraktion die „Quakenbrücker Denkmalschutzplakette“ wieder aufleben lassen und mit einem Haushaltstitel untermauert.

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Hohe Belegung der Haftanstalten wird zunehmen: Mehr Polizisten, mehr Staatsanwälte, mehr Verfahren, mehr Verurteilungen

Hannover I Pressemitteilung der CDU-Fraktion vom 30. Januar 2020

„Wir haben in Niedersachsen in einigen Bereichen zu wenige Haftplätze. Aber das Justizministerium hat erste Maßnahmen zur Abhilfe ergriffen, die Regierungsfraktionen haben über den Haushalt Mittel und Mitarbeiter des Allgemeinen Vollzugsdienstes zusätzlich zur Verfügung gestellt“, stellte Christian Calderone, justizpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, heute im Landtag fest.

Die hohe Belegung der Haftanstalten werde sich in Zukunft fortsetzen: „Mehr Polizisten, zusätzliche Staatsanwälte und daraufhin logischerweise folgend auch zusätzliche Richter sollen ja gerade mehr Verfahren durchführen“, so der Justizexperte.

Im Zusammengang mit der Debatte ist dem Justizpolitiker noch eine weitere Wahrheit wichtig: „Wir haben – das ist nicht niedersachsenspezifisch – überproportional viele Gefangene mit ausländischer Staatsbürgerschaft und zumindest damit auch überproportional viele Gefangene mit Migrationshintergrund“, so Calderone. Dies habe die Justizministerin in den vergangenen Tagen bestätigt. „Ich glaube nicht, dass es dem politischen System in der Bundesrepublik hilft, wenn wir diese Wahrheit verschweigen. Denn das explizierte ja, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern diese Wahrheit nicht zutrauen würden, dass wir am Ende vielleicht sogar Angst vor der eigenen Demokratie hätten“, so der Justizexperte.

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